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HZH Zurr- und Hebetechnik Maik Hartmann
Weidenstraße 8 | D-57290 Neunkirchen / Siegerland
 
   
     
 

Einweghebebänder zum einmaligen Anschlagen

ASG-Bandschlingen DIN 60005 von HZH Zurr- und Hebetechnik

Neben Rundschlingen erhalten Sie bei Hebegurte.de auch Einweg-Hebebänder nach DIN 60005 mit einer Tragfähigkeit von 750 kg und einer Breite von 50 mm.

Zudem können wir Ihnen weitere Bandbreiten und Traglasten als Einweg-Hebegurt anbieten:

25 mm (bis 750 kg WLL), 35 mm (bis zu 1.000 kg WLL), 50 mm (bis ca. 2.500 kg WLL) und 75 mm (bis ca. 5.000 kg).

Hierbei ist die Länge für Sie individuell konfigurierbar.

Sie benötigen keine Endlos-Schlingen, sondern Einweg-Hebeschlingen mit beidseitigen Schlaufen? Auch diese können wir Ihnen auf besonderen Wunsch gerne anbieten!

Einweggurte finden überwiegend Anwendung im Holzbau oder Fertighausbereich und dienen dem Transport von Gütern von der Herstellung bis zum Endverbraucher.

Sie müssen am Ende der Transportkette zerschnitten und entsorgt werden und sind ausschliesslich zum Heben vorgesehen.

Eine ausführliche Bedienungsanleitung dazu finden Sie weiter unten im Text!

Die oftmals auch als "ASG-Bänder" (die Abkürzung "ASG" steht für "Auto-Sicherheits-Gurt") bezeichneten Schlingen, müssen einen 5-fachen Sicherheitsfaktor vorweisen.

Zur besseren Unterscheidung zu Hebegurten nach EN 1492-1, müssen diese Gurte mit einem orange farbenen Label gekennzeichnet sein (Hebegurte nach EN 1492-1/1492-2 besitzen ein blaues Sicherheitsetikett).

Einweg-HebebandEinsatz im Fertighausbau

Unsere Einwegbänder im Überblick:

  1. Material: Polyester (PES)
  2. Norm: DIN 60005
  3. Farbe: schwarz oder anthrazit, weiss und je nach Breite auch in bunt
  4. Sicherheitsfaktor: 5-fach
  5. Bandbreite: 25, 35, 50 und 75 mm (100 mm bitte Anfragen)
  6. Tragkraft: 750 kg für das Standard-Modell (weitere nach Bedarf)
  7. Längen: nach Kundenanforderung
Für Preisanfragen oder Fragen zum Produkt nutzen Sie doch unser Kontaktformular - wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

Aktuelles Angebot 2018

Angebot Einweghebebänder DIN 60005


Einweg-Hebegurt DIN 60005, 35 mm Breite, Tragkraft 1000 kg

Einweg-Gurt 1000 kg 35 mm Breite



Einweg-Hebegurt DIN 60005, 50 mm Breite, Tragkraft 1000 kg

Einweg-Hebeschlinge 50 mm breit Tragkraft 1000 kg



Einweg-Hebegurt DIN 60005, 50 mm Breite, Tragkraft 2000 kg

Einwegband Tragkraft 2000 kg



Bedienungsanleitung für Einweghebebänder aus PES nach DIN 60005


Definition:

Einweghebebänder dienen zum Transport von Gütern von der Herstellung bis zum Endverbraucher. Sie müssen am Ende der Transportkette zerstört und entsorgt werden. Einweghebebänder dienen ausschliesslich zum Heben.

Einsatzbedinungen:
  • Das Anheben von Personen, sowie anderen gefährlichen Materialien, wie z.B. geschmolzenem Metall, Säuren, Glasplatten, spaltbaren Material und Teilen von Kernreaktoren ist mit diesen Bändern nicht zulässig.

  • Einweghebebänder aus PES (Polyester) sind gegenüber den meisten mineralischen Säuren ressistent, werden jedoch von Alkalien angegriffen

  • Geeignet für die Benutzung und Lagerung im Temperaturbereich -40°C bis 100°C

  • Unter Einfluss von Feuchtigkei, kann bei Temperaturen unter 0°C Eisbildung auftreten. Dadurch können Schneidwirkungen und Abrieb erzeugt werden und die Biegsamkeit des Hebegurtes wird verringert. Die dadurch auftretenden inneren Schäden am Einweghebeband, führen im Extremfall zur Unbrauchbarkeit des Einweghebebandes.

  • Direkte Sonneneinstrahlung oder Quellen für Ultraviolettstrahlung über einen längeren Zeitraum können zu einer Eigenschaftsverschlechterung führen.

  • Einweghebebänder dürfen nur mit dr angegebenen Tragfähigkeit belastet werden, dabei sind die auf dem Etikett angegebenen Anschlagsarten zu beachten (s. Tabelle 1)

Prüfung vor Erstgebrauch

  • Vor Benutzung sollte sichergestellt werden, dass das Einweghebeband exakt dem bestellten Einweghebeband und dem Zertifikat des Herstellers entspricht

  • Es muss geprüft werden, ob eine Kennzeichnung am Einweghebeband vorhanden ist und diese mit den Bestell- und Lieferdokumenten übereinstimmt

  • Weiterhin muss das Einweghebeband auf Schäden oder Fehler untersucht werden. Falls Zweifel an der Gebrauchstauglichkeit auftreten, ist das Einweghebeband durch einen Sachkundigen zu überprüfen.

Achtung: gewebtes Gurtmaterial, welches zum Heben und Transportieren verwendet wird, ist gefärbt. Durch direkten Oberflächenkontakt (z. B. Holzbalken oder lackierten Oberflächen), können Farbpigmente vom Gurtmaterial auf die Oberfläche des Lade- oder Hebegutes übertragen werden. Mögliche Abfärbungen oder Abdrücke können durch die Verwendung von weissen Einweghebegurten oder den Einsatz von Zwischenlagen vermieden werden.


Prüfung während des Transportvorgangs / Aussonderungskriterien

  • Während des gesamten Einweg-Transportvorganges sollten regelmäßige Überprüfungen zur Aufdeckung von Fehlern und Schäden erfolgen.

  • Falls Zweifel an der Gebrauchsfähigkeit bestehen, oder falls das Etikett verlorengegangen oder unleserlich geworden ist, muss das Hebeband aus dem Betrieb genommen werden.

  • Ausgesondert müssen die Einwegbänder werden bei:

    1. Schnitten (Quer- oder Längsschnitten) des Gewebes oder Scheuerstellen an den Webkanten.

    2. Zerstörung durch chemische Einflüsse, die zur örtlichen Schwächung oder Aufweichung des Materials führen. Erkennbar ist der chemische Einfluss durch Abplatzen von Oberflächenfasern, die herausgezogen oder abgerieben werden können.

    3. Bei Schäden durch Wärme oder Reibung. Erkennbar, durch glänzendes Aussehen der Fasern und in extremen Fällen durch eine Verschmelzung der Fasern.


Auswahl und Benutzung von Einweghebebändern (vgl. DIN 60005:2006-03)

  • Bei der Auswahl und Festlegung der Eigenschaften von Einweghebebändern, muss die erforderliche Tragkraft unter Berücksichtigung der Anschlagart und der Beschaffenheit der zu hebenden Last zugrunde gelegt werden. Größe, Form und Masse der Last haben ebenso wie die vorgesehene Anschlagart, die Arbeitsumgebung und die Beschaffenheit der Last Einfluss auf die richtige Auswahl.

  • Entsprechend der Anschlagart, muss das ausgewählte Einweghebeband sowohl eine ausreichende Festigkeit als auch die richtige Länge aufweisen. Wenn mehr als ein Hebeband zum Anheben einer Last verwendet wird, müssen gleiche Typen ausgewählt werden. Der Werkstoff, aus dem das Gurtband besteht, sollte von der Umgebung oder von der Last nicht negativ beeinflusst werden.

  • Einweghebebänder dürfen nicht überlastet werden (s. Tabelle 1). Beim Einsatz von mehreren Einweghebebändern darf der maximale Neigungswinkel zur Senkrechten nicht überschritten werden.

  • Die Nähte dürfen keinesfalls über dem Hakenbereich oder anderen Hebeeinrichtungen angebracht werden. Die Naht muss sich stets im geraden Teil des Einwegbandes befinden. Beschädigungen des Etiketts sollten verhindert werden, indem das Etikett von der Last, dem Haken und der Schnürung ferngehalten wird.

  • Die Last muss durch das Einweghebeband so befestigt werden, dass sie während des Hebens nicht kippen oder herausfallen kann. Das Einweghebeband sollte so angebracht werden, dass der Hakengrund direkt über dem Schwerpunkt liegt und die Last stabil im Gleichgewicht ist. Wenn der Schwerpunkt der Last nicht unter dem Hebeband liegt, ist eine Bewegung des Einweghebebandes über dem Hakengrund möglich.

  • Beim Hängegang sollte die Last gesichert werden, da es bei dieser Anschlagart im Gegensatz zum Schnürgang keine Greif Wirkung gibt und das Einweghebeband durch den Hakengrund rutschen kann. Bei paarweise angewendeten Einweghebebändern, wird die Benutzung einer Traverse empfohlen, so dass die einzelnen Stränge möglichst vertikal hängen. Nur dadurch kann eine gleichmäßige Lastverteilung gewährleistet werden.

  • Wenn ein Einweghebeband im Schnürgang verwendet wird, sollte es so angebracht werden, dass es den natürlichen Schnürwinkel (120°) bilden kann. Wärmeentwicklung durch Reibung ist zu vermeiden. Nach Möglichkeit sollte der doppelte Schnürgang verwendet werden, da dieser eine größere Sicherheit bietet und das Verrutschen der Last durch das Einweghebeband verhindert.

  • Während des Hebevorgangs sollte sich kein Personal im Gefahrenbereich aufhalten.

  • Ein Probehub sollte durchgeführt werden. Ein ruckartiges Anheben der Last sollte vermieden werden. Die Last sollte nur auf eine geringe Höhe angehoben werden, um zu kontrollieren, ob eine gleichmäßige Lastenverteilung gewährleistet ist. das ist besonders beim Schnürgang oder einer anderen losen Anbringung wichtig, bei der die Last durch Reibung gehalten wird.

  • Das Einweghebeband darf nicht über den Boden oder raue Oberflächen gezogen werden

  • Eine Belastung durch Reißen oder Ruckbelastungen müssen vermieden werden.

  • Das Absenken der Last sollte gleichmäßig erfolgen. Die Last sollte nicht auf dem Einweghebeband aufliegen, falls dadurch ein Schaden entstehen kann.

  • Beschädigte Einweghebebänder dürfen nicht benutzt werden. Reparaturen an Einweghebebändern sind nicht zulässig.

  • Anschlagarten bei Einweg-Hebegurten

 
 
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